BGM + BEM

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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und
Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) sind heutzutage unerlässlich.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist die nachhaltige Schaffung von Prozessen zur Gesundheitsförderung. Das Ziel ist die Entwicklung eines eigenverantwortlichen, gesundheitsbewussten Verhaltens.
Für eine erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement ist eine klare Darstellung von Strukturen, Rahmenbedingungen und Prozesse. Diese Aufgabe liegt beim gesamten Unternehmen und seiner Mitarbeiter.

Der systematische Ansatz eines BGMs umfasst die Phasen:BGM

  • Strategie
  • Analyse
  • Umsetzung
  • Evaluation

Mit einer geplanten Durchführung profitiert das Unternehmen durch eine Weiterentwicklung
und eine Verbesserung seiner Ergebnisse.

 

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

BEM Wenn ein Ar­beit­neh­mer in­ner­halb ei­nes Jah­res länger als sechs Wo­chen un­un­ter­bro­chen oder wie­der­holt ar­beits­unfähig ist, muss der Ar­beit­ge­ber un­ter Be­tei­li­gung des be­trof­fe­nen Ar­beit­neh­mers und des Be­triebs­rats bzw. Per­so­nal­rats klären, wie die Ar­beits­unfähig­keit möglichst über­wun­den wer­den kann. Ebenfalls wird besprochen, mit wel­chen Leis­tun­gen oder Hil­fen er­neu­ter Ar­beits­unfähig­keit vor­ge­beugt und der Ar­beits­platz er­hal­ten wer­den kann.

Ein BEM ist nur mit Zu­stim­mung und Be­tei­li­gung der be­trof­fe­nen Per­son durch­zuführen. Der Arbeitnehmer hat somit die Freiheit zu entscheiden, welche betrieblichen Stellen (Be­triebs­rat, Per­so­nal­rat, Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung) an seinem BEM beteiligen. Er hat auch das Recht, sich nicht am BEM zu beteiligen.
Zweiteres ist jedoch abzuraten, da in diesem Fall der Arbeitgeber sei­ne Ver­pflich­tung zur Durchführung ei­nes BEM erfüllt hat und somit dann un­ter er­leich­ter­ten Vor­aus­set­zun­gen ei­ne krank­heits­be­ding­te Kündi­gung aus­spre­chen kann.

 

FAW-Zertifikat „Stress, Burnout, Depression“

 

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